MAPA ° keine Mutter, Vater, Kind
2020Feature Film

EPISODE 1

Die Klobürste

ZEIT 

Von Carolin Ströbele

MaPa funktioniert auf allen Erzählebenen. Der Alltag eines Menschen mit Kleinkind, die damit verbundene Einsamkeit, das Verzweifeln an Kleinigkeiten wie einem geplatzten Kinderwagenreifen, stellt der Regisseur Jano Ben Chaabane sensibel wie humorvoll dar, ohne jemals ins Blödelige zu kippen. Die Serie ist auch ein großer emanzipatorischer Wurf, weil endlich mal gezeigt wird, wie Männer mit Kleinkindern immer noch als Exoten angesehen werden und ebenfalls diskriminiert werden – wenn auch auf andere Art als Mütter. 

 

Süddeutsche Zeitung

von Hans Hoff 

LEBEN ohne WEICHZEICHNER / Ein verwitweter Vater und ein Baby: Die Serie „Mapa“, Untertitel „Keine Mutter, Vater, Kind“ ist wie ein trauriger Popsong , den man immer wieder hören will.

EPISODE 2

Mama

EPISODE 3

Trau(er)

Eine deutsche „Sadcom“

STERN von Carsten Heidböhmer

„Sadcom“ heißt dieses noch recht junge Genre, das im englischsprachigen Raum bereits einige hervorragende Beispiele hervorgebracht hat, etwa die Netflix-Serie „After Life“ von Ricky Gervais. „Mapa“ ist nun der geglückte Versuch, diese Kategorie nach Deutschland zu übertragen. 

EPISODE 4

Altes Ego

Spiegel 

Von Oliver Kaever

Frappierend, wie hier jeder Satz und jedes Bild stimmen, wie sie sich anfühlen, als sei das alles einer Wirklichkeit abgelauscht, die man so oder ähnlich kennt. Vielleicht rührt „MaPa“ deshalb so zu Tränen. Grandios ist die Serie auf jeden Fall, allein, weil Trauer und Schmerz nicht wegdramaturgisiert werden. Lachen darf man trotzdem, weil die Macher einzelnen Szenen eine grundkomische Absurdität abgewinnen. Und sie zeigt: Männer können als Väter alles, wirklich restlos alles geben. Das gehört schließlich auch zum echten Leben dazu – wenn auch immer noch viel zu selten.

EPISODE 5

Was zählt ist jetzt

Max Mauff über MAPA

 Es war eine sehr schöne, besondere Erfahrung. Wir waren ein cooles Team, das einfach Bock auf die Serie hatte. Wir waren alle in einem Alter, gleiches Verhältnis zwischen Frauen und Männern, sehr divers. Das wollten wir auch mit der Serie vermitteln. Das fängt schon beim Buch an und den Namen der Figuren. „Metin“ könnte auch türkischstämmig sein. Das Buch macht aber voll schnell klar, dass es voll egal ist, welche Herkunft Metin hat. 

EPISODE 6

Emma

Süddeutsche 

Von Hans Hoff

„Mapa“ ist kein Rührstück geworden, vielmehr eine große Geschichte